Drehmoment-Schrauben und Drehmomentgriff

Drehmomentschrauben werden dort eingesetzt, wo ein definiertes und reproduzierbares Anzugsmoment erforderlich ist.

Das erforderliche Drehmoment der Drehknöpfe wird durch zwei federnde Kugeldruckelemente erzeugt. Durch Drehen des Kordelgriffes werden die Federwege verändert und erzeugen eine Reibung auf der Planscheibe. Die Druckschraube kann somit nur mit dem vorher eingestellten Druck auf das zu fixierende Teil drücken.

Die Einstellung des Enddrucks erfolgt über im Kopf befindliche Innensechskantschrauben. Sobald der Enddruck erreicht wird, läuft der Drehmomentgriff frei. Eine Veränderung des Enddrucks sollte nur durchgeführt werden, wenn die Schraube nicht belastet ist.


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Drehmomentschrauben von Genoma für das perfekte Anzugsmoment

Im Handwerk, beim Maschinenbau und generell in der Industrie ist oft das richtige Drehmoment entscheidend für die Haltbarkeit und Zuverlässigkeit bestimmter Schraubverbindungen. Im Alltag begegnet es selbst dem Normalbürger zweimal im Jahr beim Wechseln der Räder seines Fahrzeugs. Das richtige Anzugsmoment der Muttern soll die feine Balance gewährleisten, die zwischen einem festen Anziehen einer Schraube und der Überbeanspruchung des Materials bestehen muss. Gerade bewegliche oder unter hohem Druck stehende Schraubverbindungen müssen dieses Kunststück vollführen. Sie dürfen sich weder von selbst lösen noch sollen sie das Gewinde mit zu hohen Kräften belasten. Außerdem muss der Stahl die entsprechende Zugfestigkeit aufweisen. Bei Maschinen ist das richtige Anzugsmoment außerdem wichtig, um Verspannungen oder ein Verziehen, etwa eines Motorblocks, zu verhindern. Auch die korrekte Funktion von Dichtungen hängt maßgeblich davon ab, dass die Drehmomentzahl perfekt eingehalten wird, damit sie weder zu locker sitzen noch zu sehr gequetscht werden. Beides könnte zu Undichtigkeiten führen. Während für permanente Schraubverbindungen, die selten oder nie gelöst werden, ein präziser Drehmomentschlüssel für die korrekte Einhaltung des Anziehdrehmoments ausreicht, ist diese Lösung für häufig gelöste Verbindungen nicht praktikabel. Zu groß ist der Zeitaufwand, um vordefinierte Drehmomentwerte mit einem eigenen Werkzeug immer wieder neu einzustellen. Deswegen gibt es für besondere Einsatzzwecke Drehmomentschrauben und Drehmomentgriffe.

Wie funktionieren Drehmomentschrauben?

Im Prinzip ist eine solche Schraube mit einem „eingebauten Drehmomentschlüssel“ versehen. Kennzeichnend ist, dass sich diese speziellen Schraubenmodelle ggf. ohne Werkzeug (also mit der Hand) lösen oder schließen lassen. Bei höherer Kraftübertragung kann ein entsprechend ausgerüsteter Griff den Drehmomentwert richtig übertragen. In einer solchen Spezialschraube findet man in der Regel einen Drehknopf, der die manuelle Handhabung erleichtert. In ihm ist die erforderliche Technik verbaut, die zum Einhalten des Anzugsdrehmoments erforderlich ist. Die richtige Vorspannkraft und Klemmkraft wird präzise über Schrauben und Scheiben realisiert. Dabei werden Kugeldruckelemente mit Federung eingesetzt, deren Federwege sich bei Betätigung der Schraube verändern. Der voreingestellte Drehmomentwert kann nicht überschritten werden. Wird das Element mit dem maximalen Druckwertes (dem sogenannten Enddruck) angezogen, dreht der Griff oder die Schraube frei, ähnlich wie bei einem großen Drehmomentschlüssel. Der Enddruck muss natürlich einstellbar sein, um das richtige Anzugsmoment definieren zu können. Die Verstellung erfolgt über im Schraubenkopf versenkte Innensechskantschrauben, die entsprechend der geforderten Maximalkraft justiert werden.

Verschiedene Ausführungen für präzises Anziehen von Schraubverbindungen

Bei Genoma erhalten Sie perfekt ausgeführte Normteile mit den gewünschten Eigenschaften. Dazu gehören auch die Griffe und Drehschrauben, mit denen das richtige Anzugsdrehmoment immer wieder problemlos reproduziert werden kann. In Produktion und Fertigung ist dies beispielsweise beim präzisen Fixieren von Werkstücken oder anderen Objekten wünschenswert. Es gibt die Produkte in verschiedenen Ausführungen, etwa als Schrauben mit zylindrischen Zapfen, mit Nutenkupplung oder mit Auflagebock. Auch eine DIN-konforme Druckzapfenausführung ist verfügbar. Bei Bestellung achten Sie bitte auf die richtige Größe und Belastbarkeit bezogen auf die Festigkeitsklasse der Schrauben. In den Datenblättern und der Produktbeschreibung finden Sie die jeweiligen Tabellen mit den benötigten Angaben.

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